Vanlife mit Hund

Mit meiner vier-jährigen Pointer-Mischlingdame Mia teile ich nicht nur den engen Raum des Camper-Vans, sondern auch unzählige Abenteuer und Glücksmomente. Die Freiheit, die das Vanlife mit Hund bietet, ist unvergleichlich. Gemeinsame Spaziergänge in der Natur, das Aufwachen zu den Geräuschen des Waldes und die Möglichkeit, neue Pfade zu erkunden – all das macht diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns beide.

Hund im Van

Was bitte macht Vanlife auch für einen Sinn ohne Hund? 🙂

Digitale Nomaden und ihre Begleiter

Als digitale Nomadin darf auf Dauer ein Begleiter an der Seite einfach nicht fehlen. Nach meiner langen Van-Reise durch Spanien und Portugal 2018, wusste ich, dass ich nicht mehr ohne kann: Ein Hund musste her. Nach einigen Corona-Anfangsschwierigkeiten durfte meine griechische Straßenhündin Mia im Juli 2020 endlich in Deutschland einreisen.

Abenteuer Vanlife mit Hund

Vanlife mit einem vierbeinigen Begleiter ist mehr als nur ein Lebensstil – es ist eine einzigartige Erfahrung, die den Alltag in eine aufregende Reise verwandelt. Als digitale Nomadin, die remote arbeitet, habe ich mich entschieden, mein Leben in einem Wohnmobil zu gestalten, und meine Hundedame, eine 4-jährige Pointer-Mischling, ist meine treue Begleiterin auf diesem unkonventionellen Abenteuer. In den gemeinsamen letzten drei Jahren haben wir zusammen Italien, Schweden, Dänemark und Deutschland unsicher gemacht.

Der Ford Liberty als unser rollendes Zuhause

Unser treues Gefährt war zunächst ein Ford Transit in der Größe H1L1, der sich als zuverlässiges und vor allem unscheinbares Wohnmobil erwiesen hat. Warum ich fünf Jahre später für ein Wohnmobil, den Ford Transit Liberty entschieden habe, erfahrt ihr hier. Die Flexibilität, die ein das Vanlife bietet, ermöglicht es mir, an den schönsten Orten zu arbeiten, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Von den Alpen bis zur heimatlichen Ostsee – mein Campervan hat uns bislang sicher von einem Ort zum anderen gebracht und gleichzeitig ein gemütliches Heim auf Rädern geboten.

Hund an Bord

Mia kam als Straßenhund in Griechenland auf die Welt. Ich habe sie über die Tierschutzorganisation auf Rhodos gefunden. Sie kam etwas eingestaubt, aber fröhlich im Juli 2020 nach Deutschland und seitdem von mir unfassbar viel gelernt, was das Leben in einer Stadt so mit sich bringt (Rolltreppen, U-Bahnen, Shopping, Ampeln usw.). Zum Glück fährt sie seit jeher gerne Auto und ihr wird nicht schlecht dabei.

Hundeautositz oder nur ein Gurt?

Ein einfacher Sicherheitsgurt für Hunde solltet ihr unbedingt installieren, um den Hund während der Fahrt zu sichern und seine Bewegungsfreiheit einzuschränken. Ein solcher Gurt wird oft am Geschirr des Hundes befestigt und in den Sicherheitsgurt des Autos eingeklinkt. Doch obwohl ein Sicherheitsgurt bereits viel zur Sicherheit beiträgt, bietet ein Hundeautositz zusätzliche Vorteile, die ein Gurt allein nicht gewährleisten kann.

Ein Hundeautositz hebt den Hund auf eine höhere Position, was besonders für kleinere Hunde von Vorteil ist, da sie aus dem Fenster schauen können und weniger Angst haben. Zudem bietet ein Hundeautositz einen festen, abgegrenzten Raum, der dem Hund hilft, sich zu entspannen und während der Fahrt stabil zu bleiben. Dies kann besonders bei längeren Fahrten oder für Hunde, die zu Reisekrankheit neigen, sehr vorteilhaft sein. Ein weiterer Vorteil eines Hundeautositzes ist der zusätzliche Schutz für das Fahrzeuginnere. Während ein Sicherheitsgurt lediglich den Hund sichert, schützt ein Autositz auch vor Schmutz, Haaren und Kratzern auf den Autositzen.

Digital unterwegs: Hund und Coworking

Was Mia so besonders macht, ist ihre Liebe zu den Menschen. Glücklicherweise hat sie trotz ihrer anfänglich schwierigen Vergangenheit ein großes Herz für alle Menschen. Das macht es besonders einfach, weil wir unterwegs immer wieder neue Menschen kennenlernen. Egal ob beim Campen oder in Coworking Spaces – Mia ist stets begeistert, neue Freunde zu finden, und verbreitet mit ihrer offenen Art positive Energie. Sie gewöhnt sich schnell an neue Orte und Menschen, was das Arbeiten an verschiedenen Standorten für mich erheblich erleichtert. Ihre Anpassungsfähigkeit macht sie nicht nur zu einem tollen Reisegefährten, sondern auch zu einer willkommenen Begleiterin bei meiner Arbeit als digitale Nomadin.

Ein weiteres Glück für uns beide ist, dass Mia nie bellt. Diese angenehme Eigenschaft macht nicht nur das Reisen und Leben im Wohnmobil stressfreier, sondern sorgt auch dafür, dass wir uns überall willkommen fühlen. Mia ist nicht nur meine Rettung aus der Einsamkeit des Vanlife, sondern auch eine Quelle unendlicher Freude und positiver Energie.

Vanlife mit Hund in Deutschland und Europa

Vanlife in Deutschland bietet eine Fülle von Möglichkeiten, von den malerischen Alpen bis zur Küste der Nord- oder Ostsee. Die Vielfalt der Landschaften und die gut ausgebauten Campingplätze machen Deutschland zu einem idealen Ort für digitale Nomaden, die gerne mobil arbeiten und gleichzeitig die Schönheit der Natur genießen.

Nichtsdestotrotz ist der Anstieg von Wohnmobilen in den letzten Jahren deutlich spürbar, was auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist. Dazu gehören die Flexibilität, die Unabhängigkeit und die Möglichkeit, verschiedene Orte zu erkunden, ohne auf Unterkünfte angewiesen zu sein. Auch die gestiegene Nachfrage nach alternativen Urlaubsformen, insbesondere während der COVID-19-Pandemie, hat dazu beigetragen, dass immer mehr Menschen Wohnmobile als bevorzugte Reiseoption wählen. Das ist negativ für all jene, die das Ganze nicht als Trend sehen, sondern bereits seit Jahren als digitaler Nomade beispielsweise unterwegs sind. Somit sind auch die Ordnungsämter viel mehr hinter Wildcampern her und die Campingplätze überfüllt.

Auch die App “Park4Night“, die 2018 noch eher ein Geheimtipp war, kennt mittlerweile jeder. Sie ist gut für einen Anhaltspunkt, aber man darf sich sicher sein, dass man dort nicht allein stehen wird.

Mit dem Hund unterwegs in Dänemark

Im Frühling war ich zwei Wochen mit dem Wohnmobil in Dänemark unterwegs, schaut euch gerne auf Instagram hierzu um. Die dänische Kultur der Nachhaltigkeit und des Umweltbewusstseins passt gut zum Lebensstil der Vanlifer, der auf Minimalismus und umweltfreundliches Reisen ausgerichtet ist.

In Dänemark gibt es viele geeignete Stellplätze für Wohnmobile und Vans, sowohl auf Campingplätzen als auch an speziellen Stellplätzen für Wohnmobile. Diese Plätze bieten oft grundlegende Einrichtungen wie Toiletten, Wasseranschlüsse und manchmal auch Stromanschlüsse.

Grundsätzlich ist das Wildcampen an der Norseeküste fast überall verboten und es wird auch viel kontrolliert, vor allem “große, weiße Camper” und dann wird es auch richtig teuer. In ländlichen Gebieten über Hvide Sande bis Skagen entspannt sich die Situation dann und man findet entlegene Seen, Dünen und Wälder, in denen keine Schilder stehen und man die Einsamkeit genießen kann.

Eine geeignete App für die Stellplatzsuche in Dänemark ist “Pintrip”. Diese App bietet eine umfangreiche Datenbank von Camping- und Stellplätzen. User können nach Standorten suchen, die ihren Bedürfnissen entsprechen, und detaillierte Informationen über Einrichtungen, Preise und Verfügbarkeit erhalten.

Vanlife mit Hund in Polen

Im Sommer war ich drei Wochen mit dem Wohnmobil in Polen unterwegs, was sich als vielseitiges Ziel für Vanlife-Abenteuer erwiesen hat. Wer mit dem Camper unterwegs ist, wird schnell feststellen, dass es ziemlich leicht ist, einen Stellplatz in der Natur und an malerischen Orten zu finden. Vor allem entlang der See- oder Flussufer und in den Wäldern gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Nacht zu verbringen, am Strand war es etwas weniger.

Eine kleine Herausforderung stellte sich jedoch beim Auffüllen von Wasser dar. Über die App Park4Night fand ich leider nicht so viele kostenlose Wasserstellen. Die Lösung? Tankstellen! Hier haben mir die Tankwarts immer ermöglicht, meine 10-Liter Gießkanne zu befüllen.

Eine interessante Beobachtung in Polen ist die Vorliebe der Einheimischen, mit ihren Autos direkt ans Wasser zu fahren. Ob am See oder am Fluss – überall sieht man Familien, die ihr Fahrzeug so nah wie möglich am Ufer parken, um zu grillen und zu angeln.

Sprachlich gab es eine kleine Hürde: Englisch wird nur selten gesprochen, selbst in touristischen Gegenden. Mit Deutsch kommt man da schon eher weiter, vor allem in den Städten, die bei Touristen beliebt sind. In den ländlicheren Regionen hilft oft nur ein Lächeln und ein wenig Kreativität in der Kommunikation.

Besonders begeistert hat mich die Kombination aus Städtetrips und Natur. Städte wie Danzig, Warschau und Breslau bieten eine faszinierende Mischung aus Geschichte, Kultur und modernem Leben. Auf der anderen Seite stehen die traumhaften Strände der Ostsee, die weiten Masuren mit ihren glitzernden Seen und die endlosen Wälder, die sich durch das ganze Land ziehen.

Interessant waren auch die vielen Elch-Warnschilder, die überall in den Wäldern zu finden sind. Leider hatte ich kein Glück, einen Elch in freier Wildbahn zu sehen, aber der kostenlose Bisonpark war eine tolle Alternative und ein Highlight meiner Reise.

Was die Kosten angeht, waren Lebensmittel in Polen vergleichbar mit denen in Deutschland. Auch die Dieselpreise lagen im August 2024 bei etwa 1,50 Euro pro Liter – ein fairer Preis für das Abenteuer, das Polen zu bieten hat.

Vanlife mit Hund in Spanien

Spanien mit dem Camper und Hund? Und das auch in den Wintermonaten bei knapp 20° und Sonne – könnte kaum schöner sein. Aber wie immer gab’s ein paar Überraschungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Ich bin zwei Monate mit Mia in Andalusien on Tour und das sind meine Erfahrungen:

In Spanien gehören Hunde oft einfach dazu – so wie Palmen und Tapas. Viele Hunde streunen frei herum, ohne Leine und oft sogar ohne Besitzer. Diese Hunde gehören dann halt „zum Ort“, sei es ein Bauernhof, eine Plaza, ein Strand oder das Dorfzentrum. Die meisten von ihnen sind total entspannt, aber ich gebe zu: Am Anfang war ich schon etwas nervös (und Mia auch), als plötzlich ein Rudel neugieriger Schnauzen auf uns zu kam. Aber wir gewöhnen uns dran und die Hundesprache ist ja glücklicherweise in jedem Land gleich aka knurren oder Schwanz wedeln.

Die Spanier ticken, was Gassi gehen angeht, anders. Morgens sieht man hier und da mal jemanden, aber tagsüber ist komplett tote Hose. Siesta eben. Sobald dann die Sonne untergeht (im Januar gegen 18 Uhr), kommt plötzlich das Leben zurück auf die Plazas und Flaniermeilen. Dann kommen gefühlt alle Hunde der Stadt gleichzeitig raus und es wird ordentlich Gas gegeben. Spielen, toben, bellen – ob du da mitmischen willst, ist Geschmackssache. Es kann echt wild werden, aber für uns war’s auch ne coole Gelegenheit, ein paar Locals kennenzulernen – auf vier Pfoten und zwei Beinen.

Straßenhunde habe ich glücklicherweise keine gesehen. Aber die Hunde, die wir getroffen haben, sind schon anders drauf als in Deutschland. Beim Spielen geht’s oft ein bisschen „rougher“ zu, was Mia anfangs irritiert hat. Aber sobald sie geschnallt hat, dass das hier der Vibe ist, war sie voll dabei. Die Spanier sind halt locker – ihre Hunde auch.

Einen Platz zum Übernachten in Spanien zu finden, ist kein Problem. Aber: Viele der beliebten Spots sind mittlerweile mit „No Autocaravanas“-Schildern zugepflastert. Der Vanlife-Boom hat seit Corona seine Spuren hinterlassen, und man merkt, dass die Geduld mancher Regionen langsam aufgebraucht ist. Aber es gibt immer noch jede Menge tolle Plätze, oft mit Wahnsinnsaussicht. Die Community der Vanlifer (viele Spanier leben dauerhaft im Camper) hat’s nicht immer leicht – Polizei-Kontrollen sind in manchen Gegenden an der Tagesordnung.

Was die Qualität von spanischem Hundefutter angeht, kann ich nicht viel sagen, da ich auch diesmal wieder zwei große Säcke von Mias Lieblingsfutter aus Deutschland dabei habe.

Die Regeln in Spanien für Hundebesitzer

  • Impfungen: Dein Hund braucht nur eine gültige Tollwut-Impfung (3 Monate), und du kannst los.
  • Metrofahren: Seit 2019 dürfen Hunde in Städten wie Madrid auch endlich mit der Metro fahren – allerdings nur mit Maulkorb. Und das ist kein „vielleicht“, sondern ein „Musst du. Punkt.“
  • Restaurants und Bars: Hunde und Tapas? Nope. In Spanien bleiben Hunde in 99 Prozent der Fälle leider draußen. Das sind wir aus Deutschland anders gewohnt, wo der Vierbeiner einen überall hin begleitet – das gehört hier einfach (noch) nicht zum Lifestyle.

Was ich nicht mache: Vanlife mit Hund in Marokko

Südspanien ist der absolute Hammer, aber ich hatte mich mit dem Thema beschäftigt, noch mit der Fähre nach Marokko über zu setzen. Einer der Hauptgründe, warum ich mich gegen Marokko mit Hund entschieden habe, ist der ganze bürokratische Aufwand – und das Risiko, dass am Ende trotzdem alles schiefgeht. Hier die Details, was du beachten musst, wenn du mit deinem Hund nach Marokko (und wieder zurück!) reisen willst:

Vor der Einreise nach Marokko: Impfungen und Gesundheitszeugnis

  • Tollwut-Impfung: Ohne gültige Tollwut-Impfung geht gar nichts. Diese muss mindestens 30 Tage alt und noch mindestens sechs Monate gültig sein, bevor du losfährst.
  • Tollwut-Titer-Test: Das ist der Knackpunkt. Dein Hund muss einen Bluttest machen, um zu beweisen, dass er genügend Antikörper gegen Tollwut hat.
    • Wie läuft das ab? Dein Tierarzt nimmt eine Blutprobe und schickt sie an ein zertifiziertes Labor (meist in Deutschland).
    • Kosten: Etwa 150 Euro, je nach Tierarzt.
    • Zeit: Plane mindestens 3 Wochen ein, da der Test und die Rückmeldung dauern. Ohne diesen Test kannst du an der Grenze gleich wieder umdrehen.
  • Gesundheitszeugnis: Kurz vor der Abreise brauchst du ein amtliches Gesundheitszeugnis, das bestätigt, dass dein Hund fit und reisefähig ist. Auch das kostet extra und muss rechtzeitig beantragt werden.

Die Rückreise aus Marokko: das heikle Risiko

Der wahre Stress beginnt, wenn du wieder zurück in die EU willst. Hier gelten besonders strenge Regeln, um Tollwut oder andere Krankheiten nicht einzuschleppen.

  • Bluttest-Nachweis: Der Tollwut-Titer-Test ist bei der Wiedereinreise Pflicht. Wenn etwas fehlt oder schiefgeht, kann dein Hund an der Grenze in Quarantäne gesteckt werden.
  • Quarantäne: Sollte irgendetwas bei den Papieren nicht passen, bleibt dein Hund für mehrere Wochen (!) in einer Quarantäne-Station – auf eigene Kosten. Für mich ist das ein absolutes No-Go. Mia ist super sozial und so eng an Menschen gebunden – das würde sie nicht packen, abgesehen von unschöner Käfighaltung etc. Dafür rettet man keinen Straßenhund, um ihn später wieder einzusperren. Selbst wenn alle Unterlagen in Ordnung sind, bleibt immer ein kleines Restrisiko, dass irgendwas falsch läuft – und Mia wäre die Leidtragende.
  • Strenge Kontrollen: Gerade bei der Rückkehr über Spanien (z. B. via Fähre) wird besonders genau hingeschaut. Da gibt es keinen Spielraum – wenn deine Unterlagen nicht in Ordnung sind, kannst du nichts tun.

Marokko klingt nach 1001 Nacht, Abenteuer und Wüste – aber nicht, wenn du mit Hund unterwegs bist. Marokko kann warten – unsere Freiheit und Mias Wohlbefinden sind mir wichtiger. Hier sind weitere Gründe, warum ich das Thema „Vanlife in Marokko“ ganz schnell wieder verworfen habe:

Marokko hat ein massives Problem mit Straßenhunden. Überall. Die Tiere sind oft in Gruppen unterwegs, hier sind sie nicht immer freundlich, und oft nur auf der Suche nach Futter. Klar, es gibt auch entspannte Begegnungen, aber der Gedanke, dass Mia ständig von Streunern angegangen werden könnte, ist nichts für uns.

Während in Europa Tollwut so gut wie ausgerottet ist, sieht das in Marokko anders aus. Die Krankheit ist dort immer noch präsent, vor allem bei Straßenhunden. Selbst wenn dein Hund geimpft ist, bleibt das Risiko einer unschönen Begegnung.

Marokko ist ein Paradies für alles, was krabbelt und beißt – Flöhe, Zecken, Sandmücken. Und mit Sandmücken hat Mia ja bereits schlechte Erfahrungen gemacht: Leishmaniose. Eine Krankheit, die wirklich zermürbend für alle Beteiligten ist.

Allgemein habe ich gehört, dass in Marokko Hunde nicht so willkommen wie in Europa sind, vor allem nicht in Restaurants, Cafés oder Unterkünften. Viele Menschen haben kulturell oder religiös bedingt auch oft Angst vor Hunden, was es schwierig macht, dass der Vierbeiner frei herumlaufen kann.

Marokko kann ziemlich heiß werden, und zwar nicht nur in der Wüste oder im Sommer. Wenn du mit einem Hund in solche Länder reist, musst du immer sicherstellen, dass es genug Schatten und Wasser gibt. Und je nach Rasse verkraften es die Hunde auch unterschiedlich gut.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Vanlife mit Hund

Im Folgenden habe ich die Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zusammengestellt. Wenn Du eine Antwort auf deine Frage nicht finden kannst, wende dich gerne an mich, und ich helfe dir weiter.

Wie funktioniert das Arbeiten aus dem Wohnmobil und wie hoch ist der Datenverbrauch?

Als digitale Nomadin arbeite ich remote über das Internet. Dank moderner Technologie und mobiler Netzwerke kann ich von nahezu jedem Ort aus arbeiten und das Netz ist in anderen Ländern (leider) meist besser als in Deutschland. Ein zuverlässiger Hotspot ist entscheidend, um meine Arbeitseffizienz zu gewährleisten. Das ist zwar nicht planbar, aber vor Ort merke ich dann schnell, ob ich dort bleibe oder noch mal ein paar Kilometer weiter fahre. Der Datenverbrauch über den mobilen Hotspot liegt bei mir bei etwa 40 GB pro Monat. Man kann sich auch mobile Router kaufen, aber bislang reicht mir mein Handy-Hotspot. Oder man geht mal für einen Tag in einen Coworking-Space. Da sind auch meistens Hunde erlaubt.

Welche Herausforderungen gibt es beim Vanlife mit Hund?

Die größte Herausforderungen sind die begrenzten Ressourcen Wasser und Futtervorräte. Sowohl ich als auch mein Hund benötigen ausreichend Wasser, und das Auffüllen kann manchmal etwas knifflig sein. Ich versuche immer, wenigstens einen halben Tank zu haben (50 Liter). Ich fülle Wasser entweder auf einem Campingplatz auf oder unterwegs mal hier, mal da eine 10-Liter-Gießkanne. Auch kann es passieren, dass der Hund überdreht, wenn er jeden Tag Action geboten bekommt und immer wieder woanders aufwacht. Daher ist das Typ-Sache und langsame Gewöhnung. Lies mehr dazu auf meinem Blog “Urlaub mit Hund”.

Wie findet man einen geeigneten Wohnmobil-Stellplatz?

Wenn ich das Land oder den Ort noch gar nicht kenne, nutze ich zunächst die App, die alle nutzen:
Park4Night: Diese App bietet eine umfangreiche Datenbank von Stellplätzen für Wohnmobile, Campingplätze, Rastplätze und andere Übernachtungsmöglichkeiten. Du darfst dir aber sicher sein: Du wirst die Nacht nicht allein an dem Spot verbringen.
Campercontact oder Camping.info: Diese Apps bieten Informationen über Camping- und Stellplätze in ganz Europa. Nutzer können nach Standorten suchen, die ihren Bedürfnissen entsprechen, und Bewertungen anderer Nutzer lesen. Die App bietet auch Informationen über Einrichtungen, Preise und Verfügbarkeit.
ACSI Campings Europa: Diese App bietet Informationen über Campingplätze in Europa, die im ACSI-Netzwerk registriert sind.
Ansonsten mag ich persönlich aber das Suchen nach Stellplätzen in der Natur, in denen man alleine steht, ohne jemanden zu stören und wo ich als digitale Nomadin Ruhe für Kreativität und Schreiben finde. Das können Sackgassen auf Google Maps sein oder einfach mal “drauf los fahren” und die Augen offen halten. Mittlerweile habe ich auch ein Gespür für Plätze entwickelt.
Erlaubt ist es übrigens häufig auch, auf Kirchplätzen zu übernachten. Lies mehr dazu.

Wie geht es dem Hund beim Reisen mit dem Wohnmobil?

Das Autofahren mag mein Hund. Während der Fahrt schnalle ich sie mit einem speziellen Hundegurt an, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Regelmäßige Pipi-Pausen und ausgiebige Spaziergänge vor langen Fahrten sorgen dafür, dass sie glücklich und gesund bleibt. Und mir tut mein 10.000-Schritte-Tagesziel schließlich auch gut. Die Umgebung wechselt ständig, was für sie aufregend ist. Ich suche mir Plätze aus, wo sie meistens ohne Leine direkt in die Natur kann; das ist genau ihr Ding. Während ich arbeite schläft sie. Es ist wichtig, dass ein Hund auch auf Reisen auf seine 17 Stunden Schlaf kommt. Wenn man das missachtet, dreht der Hund immer weiter auf und kommt irgendwann gar nicht mehr zur Ruhe. Ich verwende hierfür das Kommando “Peng”. Wenn sie sich “tot stellt”, schläft sie irgendwann ein. Das funktioniert bei uns gut. Mehr Tipps findest du auf meinem Hunde-Blog.

Wie handhabe ich das Hundefutter auf Reisen mit dem Camper?

Die Versorgung meines Hundes mit dem richtigen Futter ist für mich von höchster Priorität. Da mein Hündin an Allergien und Leishmaniose leidet, benötigt sie spezielles Futter, was die Sache etwas komplizierter macht. Ich bestelle vor einer Wohnmobilreise das Spezialfutter und fülle es in Boxen. Eine Box reicht für 9 Tage. Mein Hund frisst 300g am Tag. Das rechne ich mir dann aus und sorge somit dafür, genügend Vorräte dabei zu haben. Die Herausforderung besteht darin, dass nicht überall das gewünschte Futter verfügbar ist. Daher plane ich im Voraus und erkunde lokale Tierhandlungen oder Bestellmöglichkeiten in der Nähe unserer geplanten Route. Auch koche ich für meinen Hund leckere Gerichte.

Was muss ich beim Wildcampen beachten?

Rechtliche Bestimmungen: Informiere dich über die gesetzlichen Regelungen zum Wildcampen in der jeweiligen Region. In vielen Ländern ist Wildcampen verboten oder nur an bestimmten Orten und unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Ignorierst du entsprechende Schilder, kann es teuer werden.
Umweltbewusstsein: Achte darauf, die Umwelt zu respektieren und zu schützen. Vermeide es, Pflanzen zu beschädigen, Müll zu hinterlassen oder Feuer an Stellen zu machen, wo das nicht erlaubt ist. Nimm deinen Müll mit und hinterlasse den Campingplatz so, wie du ihn vorgefunden hast. Ist eigentlich selbstredend, aber leider missachten das so viele, das die Einschränkungen immer größer werden.
Sicherheit: Checke den Untergrund: Achte darauf, dass du nicht in Überschwemmungsgebieten, im Moor oder tiefen Sand campst. Fährst du dich fest und stehst mitten in der Pampa, wartest du womöglich Ewigkeiten, bis dich ein Trecker wieder herauszieht. Halte dich von steilen Hängen fern und vermeide es, zu nahe an Gewässern zu stehen, insbesondere bei Hochwassergefahr. Beachte im Wald tiefhängende Äste.
Respekt vor anderen: Achte darauf, dass du keine privaten Grundstücke betrittst oder die Ruhe anderer Menschen störst. Halte einen angemessenen Abstand zu anderen Campern und respektiere ihre Privatsphäre. Als digitaler Nomade ist man zwangsläufig im Urlaub, nur weil man nicht zuhause ist und braucht seine Ruhe zum Arbeiten.
Lagerfeuer: Verwende nur dafür vorgesehene Feuerstellen und lösche das Feuer vollständig, bevor du den Platz verlässt.
Vorbereitung: Plane deine Reise sorgfältig und bringe alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände mit, einschließlich Wasser, Nahrung und Erste-Hilfe-Set.
Mehr erfährst du auf meinem Vanlife-Reise-Blog.

Vanlife mit Hund ist eine Reise voller Freiheit, Abenteuer und Entdeckungen. Es eröffnet die Möglichkeit, nicht nur neue Orte zu erkunden, sondern auch eine tiefere Verbindung zu seinem tierischen Begleiter aufzubauen. Deutschland als Kulisse für dieses Abenteuer bietet eine perfekte Mischung aus urbanem Leben und unberührter Natur. Wer hätte gedacht, dass das Leben in einem Van so erfüllend sein kann?

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Als digitale Nomadin bin ich häufig allein in der Welt unterwegs. Aber eben nicht ganz allein, denn meine treue Begleiterin Mia ist auf allen Reisen dabei. Lest selbst, wie das Abenteuer Hund im Wohnmobil aussieht. Eine Sache ist sicher: Langeweile ist definitiv nicht in meinem Wortschatz enthalten!


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