Die Vollmonde 2025: Supermonde, Blutmonde und ihre spirituelle Bedeutung

Ich liebe es, den Mond zu beobachten – besonders, wenn er sich in voller Pracht zeigt. Du hast sicher auch schon gespürt, dass Vollmonde etwas Magisches an sich haben: Sie wirken intensiver, bringen Gefühle ans Licht und laden dazu ein, innezuhalten. 2025 gab es einige besondere Vollmonde, darunter Supermonde und Blutmonde, die nicht nur optisch faszinieren, sondern auch eine starke spirituelle Energie mit sich bringen. In diesem Artikel nehme ich dich mit durch das Jahr und zeige dir, wie du ihre kraftvolle Vollmond-Energie bewusst für dich nutzen kannst.

Wann ist der Julmond (kalter Vollmond) 2025?

  • Der Vollmond erreicht am Freitag, 5. Dezember 2025, seinen Höhepunkt um 0:14 Uhr MEZ in Deutschland.
  • Da er ein Supermond ist und aufgrund des großen Mondstillstands außergewöhnlich hoch am Himmel steht, wirkt seine Energie besonders klar, durchdringend und intensiv. Supermonde erscheinen größer, heller und emotional stärker – sie verstärken sowohl innere Prozesse als auch körperliche Wahrnehmungen.

Der Dezember-Vollmond wird in vielen alten europäischen Traditionen Julmond genannt. Dieser Name stammt aus dem nordischen „Jól“ bzw. „Yule“ – dem uralten Wintersonnenwendfest. Jul markierte die längste Nacht des Jahres und damit die Wiedergeburt des Lichts. Der Vollmond, der dieser Phase am nächsten stand, wurde deshalb Julmond genannt, weil er wie ein Lichtwächter durch die dunkelste Zeit führte. Er symbolisierte Schutz, Erneuerung, innere Einkehr, Ahnennähe und den Übergang in einen neuen Zyklus.

Der Kalte Mond, der Julmond und der Supermond fallen 2025 in ein einziges und besonders machtvolles Ereignis zusammen.

Warum der Dezembermond auch „Kalter Mond“ heißt

Der Dezember-Vollmond markiert seit Jahrhunderten den Beginn der tiefsten Dunkelheit. In vielen Kulturen war er ein Symbol für Rückzug, Einkehr und das Sammeln letzter Kräfte vor dem Winter. Jäger und Dorfgemeinschaften nutzten sein helles Licht, um Vorräte zu überprüfen, Schutz zu organisieren und die Nächte sicher zu überstehen. Sein Name spiegelt diese klare, kalte Stille wider – eine Zeit, in der alles langsamer wird und die Welt einen Moment innehält.

Der Supermond-Effekt

Wenn der Vollmond gleichzeitig Supermond ist, steht er besonders nahe an der Erde und wirkt in Helligkeit und Größe verstärkt. Dieser Effekt intensiviert alle Themen des Monats – Fülle, Loslassen, Wahrnehmung.

Digitale Nomadin - Vollmond Supermond

Astronomisch gesehen bedeutet das: der Mond befindet sich nahe am Perigäum (Erdnähe), was ihn größer und heller erscheinen lässt – oft um bis zu 14 % größer und 30 % heller als ein durchschnittlicher Vollmond.

Spirituell heißt das: die Kräfte, die sonst subtil mitschwingen, werden greifbarer. Deine Intuition, deine Emotionen und deine inneren Prozesse treten stärker hervor. Es ist, als würde der Mond seine Wirkung “aufs Volle hochdrehen”.

Der nächste Supermond lässt übrigens ungewöhnlich lange auf sich warten

Normalerweise treten Supermonde in Serien auf – meistens drei bis vier pro Jahr, oft aufeinanderfolgend. 2026 bildet hier eine seltene Ausnahme: Es wird nur einen einzigen Supermond geben, und dieser fällt ausgerechnet auf einen besonders symbolischen Abend: den 24. Dezember 2026 – Heiligabend.

Damit steht der diesjährige Kalte Mond nicht nur energetisch, sondern auch astronomisch in einer besonderen Stellung: Er ist der letzte Supermond vor einer fast einjährigen Pause und damit ein kraftvoller Abschluss des gesamten Mondjahres.


Energie des Julmonds

Dieser Vollmond fühlt sich wie ein kristallklarer Spiegel an. Durch seine enorme Höhe am Himmel wirkt er stärker, kühler und gleichzeitig unglaublich reinigend. Die Energie richtet sich auf mentale Klarheit, geistige Präsenz und innere Stabilisierung. Es ist ein Mond, der dich dazu einlädt, das Jahr zu sortieren: Was möchte mitgenommen werden? Was ist nur noch Ballast? Wo hast du dich im Laufe des Jahres erschöpft – und was darf dich jetzt nicht mehr verfolgen?

Der hohe Stand des Supermondes verstärkt zudem das Gefühl von Weite. Man blickt automatisch nach oben – und merkt, dass die Gedanken sich mit dehnen. Die besondere Lichtstärke kann dazu führen, dass du wacher, empfindlicher und emotional durchlässiger wirst. Manche spüren innere Unruhe, andere eine plötzliche Klarheit, als hätte sich ein Vorhang gehoben.

  • Du erhältst die Einladung, Angefangenes zu vollenden und Altes friedlich ruhen zu lassen – ganz im Sinne des Jahresausklangs.
  • Du darfst dich mit mehr Stille und Bewusstheit bewegen, denn der Dezember fordert nicht nach außen, sondern nach innen.
  • Deine Intuition schärft sich, sodass du klar erkennst, welche Wünsche, Verbindungen und Visionen in die neue Jahresrunde mitgehen dürfen.
  • Vielleicht bemerkst du eine feine Empfindsamkeit im Körper, weil du Signale wahrnimmst, die im üblichen Alltagsrauschen leicht untergehen.
  • Diese Mondphase lädt dich ein, sanft und achtsam zu werden, dich vom äußeren Trubel zurückzuziehen und die Verbindung zu deiner eigenen inneren Wärme und Weisheit zu stärken.

Diese Mondphase lädt dich ein, sanft, aber bestimmt, innezuhalten und dich nicht nur mit dem Außen, sondern vor allem mit dem Inneren zu verbinden.

Spirituelle Bedeutung vom kalten Mond im Dezember 2025

Spirituell steht der Kalte Mond für Abschluss und Erneuerung. Er schließt das Mondjahr energetisch ab und öffnet gleichzeitig eine Tür, durch die du bewusst treten darfst. Es ist ein Mond, der dich nicht zwingt, loszulassen, sondern dich fragt: Was möchtest du im nächsten Zyklus wirklich fühlen, erleben, leben?

Der Dezember ist seit jeher eine Zeit des Ahnenkontakts und der inneren Stille. In den dunklen Nächten fühlten sich Menschen früher sicherer, wenn sie sich zurückzogen, Geschichten erzählten, alte Erinnerungen würdigten. Genau diese Schwingung trägt dieser Vollmond auch heute: Er verbindet dich mit deiner Herkunft, deinen Wurzeln und deiner inneren Linie. Du kannst dich erinnern, ohne stecken zu bleiben.

Rückzug
Dieser Vollmond lädt zum bewussten Rückzug ein — nicht als Flucht, sondern als notwendige Regenerationsphase. Rückzug heißt hier: Grenzen setzen, Termine reduzieren, Räume dunkel halten, damit dein Nervensystem zur Ruhe kommen kann. Rückzug schafft Klarheit: erst in der Stille hörst du, was wirklich Priorität hat.

Seelenruhe
Seelenruhe ist keine Selbstoptimierungsaufgabe, sie ist Zustandsbildung — ein innerer Ort, zu dem du jederzeit zurückkehren kannst. Unter dem Julmond lädst du diesen Ort ein, indem du einfache, wiederholbare Rituale etablierst: Atempausen, warme Getränke, ein kurzes Barfußgehen, eine Minute Augenruhe vor dem Einschlafen. Diese kleinen Anker stabilisieren dich, wenn Außen und Innen unruhig werden, und geben dir einen sicheren Rückzugsort, aus dem du Entscheidungen treffen kannst.


Digitale Nomadin - Vollmond in Spanien

Chakra Bedeutung im Zusammenhang mit dem Vollmond

Der Vollmond im Zeichen Zwillinge aktiviert vor allem das Halschakra und das Stirnchakra – Wahrheit und Intuition. Das Halschakra hilft dir, auszusprechen, was dir nicht gut tut, Grenzen zu setzen, Konflikte zu lösen oder endlich Dinge auszusprechen, die das ganze Jahr mitgeschleppt wurden. Das Stirnchakra fokussiert deinen inneren Kompass – es sortiert Gedanken, öffnet das intuitive Wahrnehmen und macht blinde Flecken sichtbar.

Gleichzeitig schwingt das Wurzelchakra sanft mit, weil der alte Zyklus sich schließt und Sicherheit, Erdung und Stabilität noch einmal geprüft werden. Der Körper verlangt in dieser Zeit oft nach Wärme, Struktur, Ruhe und Ritualen, die Frieden schaffen.


Chakren sind energetische Zentren im Körper – der Mond hingegen wirkt als kosmischer Impulsgeber von außen. Beide Systeme überschneiden sich, wenn du bewusst mit ihnen arbeitest.

Chakren zeigen, wo in dir gerade Energie fließt oder blockiert ist. Mondenergie aktiviert bestimmte Themen im Kollektiv – z. B. Loslassen, Fülle, Schattenarbeit.

  • Herzchakra (Anahata): Heilung, Mitgefühl, Selbstannahme – jetzt darf dein Herz sanft öffnen und gleichzeitig Grenzen setzen. Beim Sortieren alter Verbindungen und beim Loslassen ist Herzöffnung nötig, damit Abschiede nicht verhärten.
  • Drittes Auge / Stirnchakra (Ajna): Intuition, Erkenntnis, innere Visionen – du kannst klarer wahrnehmen, was bisher vage war. Der Supermond macht Intuition stärker — ideal, um hinter die Muster zu schauen und weise Entscheidungen zu treffen.
  • Wurzelchakra (Muladhara)Sicherheit, Erdung, Fundament. Biber bauen Dämme und sichern ihr Zuhause für den Winter. Der Mond ruft nach Stabilität: finanzielle, materielle und emotionale Sicherheit. Du spürst vielleicht Angst oder Lust auf Schutz — beides Zeichen fürs Wurzelchakra.
  • Sakralchakra (Svadhisthana)Zuhausegefühl, Beziehungen, Kreativität. Bauen = Raum schaffen. Dieses Chakra reagiert auf alles, was mit Heim, Nähe, Körperlichkeit und kreativer Anpassung zu tun hat. Alte Beziehungen, die wieder auftauchen, berühren oft genau diese Ebene.
  • Solarplexus (Manipura)Handlungsfähigkeit, Grenzen, Selbstwert. Entscheidungen müssen getroffen werden (welches Projekt annehmen, welche Baustelle abschließen). Solarplexus gibt Kraft, Grenzen zu setzen und Prioritäten zu wählen.

Das Solarplexus-Chakra hilft, innere Klarheit zu behalten, wenn das Außen turbulent ist. Das Halschakra gibt dir die Kraft, deine Grenzen zu formulieren, deine Wahrheit klar auszusprechen. Und über das Dritte Auge kannst du deine Intuition schärfen – zu erkennen, was nur Ablenkung ist und was dir wirklich dient. Diese Kombination unterstützt dich darin, deine innere Führung zu finden und deine Wahrnehmung zu schärfen – dafür, dass du in dieser Übergangsphase sicher navigierst.

Wie sich der Vollmond körperlich/psychisch bemerkbar macht

  • stärkeres Bedürfnis nach Geborgenheit, Ruhe, Schlaf
  • alte Kontakte lösen inneres Aufräumen aus (emotionales „Baustellen-Gefühl“)
  • plötzliche Klarheit oder Unruhe im Bauch/Rippenbereich (Solarplexus)
  • mehr Träume, hellere Intuition

Einfache Praktiken für jedes Chakra, um die Energie zu nutzen

  • Wurzel: Barfuß gehen, Erde berühren, 5–10 Minuten „Wurzelatmung“ (tief in Bauch, Vorstellung roter Wurzel, die dich verankert).
  • Sakral: Warmes Fußbad oder Wasser-Ritual; kleine kreative Aktion (Tasse bemalen, Collage) als Symbol fürs „Haus“ in dir.
  • Solarplexus: 2-minütige Power-Atmung (schnelle Bauchatmung), laut aussprechen: „Ich entscheide, was mich nährt.“
  • Herz: Kurze Metta-Übung (sich selbst Sätze der Freundlichkeit schenken), oder eine kleine Dankbarkeits-Geste.
  • Hals: Einen kurzen, klaren Satz formulieren und aussprechen (auch wenn nur für dich). Unausgesprochene Dinge aufschreiben und dann verbrennen/vergraben.
  • Drittes Auge: 5–10 Minuten stille Innenschau vor dem Schlaf; Traumnotiz neben dem Bett.

Wie wirkt sich der Vollmond auf den Körper aus?

Viele Menschen spüren rund um den Vollmond eine verstärkte Körperwahrnehmung. Die Energie ist hoch, der Körper oft unruhig oder sensibler:

  • Emotionale Themen steigen an die Oberfläche
  • Der Schlaf kann gestört sein oder intensiver geträumt werden
  • Kopfschmerzen, Verspannungen oder Nervosität sind nicht ungewöhnlich
Digitale Nomadin - Vollmondritual

Diese Reaktionen sind eine natürliche Antwort auf die gesteigerte Lichtenergie und das elektromagnetische Feld, das sich durch die Mondphase verändert. Statt dagegen anzukämpfen, kannst du lernen, mit dem Mondrhythmus zu leben.

Mit dem Dezember-Vollmond fühlte ich deutlich: Die Tage werden kürzer, die Luft klarer, und ich merke, wie ich mehr Rückzug brauche. Es ist nicht mehr die Leichtigkeit des Sommers, sondern eine ruhigere, oft auch melancholische Energie, die mich durchzieht.

Welche Sternzeichen beeinflussen den Dezember-Vollmond?

Mit dem Zwillinge-Mond kommt eine geistige Beweglichkeit, die dir hilft, die letzten Wochen des Jahres in eine klare Ordnung zu bringen. Zwillinge bringen Kommunikation, schnelle Erkenntnisse, Mut zur Ehrlichkeit und frische Perspektiven. Viele spüren dadurch den Impuls, endlich Entscheidungen zu treffen, Gespräche zu führen oder Pläne für 2026 konkreter werden zu lassen. Der Zwillinge-Einfluss löst Scheuklappen auf. Er macht ruhiger im Kopf – und gleichzeitig wacher im Herzen.

Etabliere diese Vollmondrituale

  • Finde einen ruhigen Ort in der Natur, am besten unter freiem Himmel
  • Schreibe drei Dinge auf, die du loslassen willst
  • Entzünde eine Kerze und vergrabe den Zettel oder wirf ihn ins Wasser
  • Atme tief durch und spüre deine Standfestigkeit
  • Du kannst auch etwas dem Mondlicht “opfern” – ein Stein ins Wasser werfen, ein Blatt loslassen etc.
  • Bastel dir ein handgeknüpftes Glücksarmband aus roten und goldenen Perlen, was die Bockmond-Energie mit deinem Alltag verbindet. Rot steht für Tatkraft (Muladhara), Gold für Herzensöffnung (Herz-Chakra). Trage das Armband von Vollmond bis Neumond.

Verstärke deine Intuition durch bewusste Stille

Löse alte Blockaden, die dein Vorankommen behindern

Verankere deine Werte – wo willst du hin, und wofür stehst du?

Schaffe Raum für innere Reifung und Klarheit

Formuliere einen Wunsch für den Herbst und notiere ihn

Finde einen symbolischen Ausdruck: eine Kerze, ein bewusstes Gespräch, ein kleiner Rückzug.

Journaling-Impulse & deine Mondbotschaft

  • Was bedeutet Fülle für mich?
  • Was möchte ich aus der ersten Jahreshälfte mitnehmen – und was nicht?
  • Was schenkt mir der Blick in den Sternenhimmel heute?
  • Wo in meinem Leben darf ich stärker fühlen?
  • Was blockiert meine innere Autorität?
  • Welche Gewohnheit darf sich verändern, damit ich wachsen kann?

Stelle einen kleinen Ahnen-Altar auf (Foto, Stein, Kerze). Sage laut oder leise drei Sätze des Dankes.

Mache einen digitalen Rückzugs-Block: zwei Stunden offline am Abend, stattdessen ein warmes Fußbad.

Atme 4-4-6 (einatmen 4, halten 4, ausatmen 6) — fünf Runden zur Beruhigung vor dem Schlaf.

Schreibe einen Brief an jemanden aus der Vergangenheit (muss nicht verschickt werden).

Gehe barfuß für fünf Minuten: visualisiere, wie Sorgen wie Steine aus dir herausfallen und von der Erde gehalten werden.

Digitale Nomadin - Delia beim Arbeiten

Mondjournal & Infos zum Vollmond: Mehr zum Thema findest du z. B. in Büchern wie diesem.

Was ist ein Blutmond?

Ein Blutmond ist ein Vollmond, der während einer totalen Mondfinsternis stattfindet. Dabei tritt der Mond in den Erdschatten und erscheint rötlich gefärbt. Diese Farbe entsteht durch das gebrochene Sonnenlicht in der Erdatmosphäre. Spirituell gilt der Blutmond als Portal für Transformationen. Ein Blutmond verlangt Mut – aber schenkt auch enorme Klarheit, wenn du bereit bist, dich deinen inneren Wahrheiten zu stellen.

  • Alte Muster brechen auf
  • Schatten kommen ans Licht
  • Visionen für ein neues Selbst werden sichtbar

Warum schläft man schlecht bei Vollmond?

Es gibt mehrere Theorien, warum der Schlaf bei Vollmond beeinträchtigt sein kann:

  1. Mehr Licht: Das zusätzliche Mondlicht kann – gerade in naturnahen oder schlecht abgedunkelten Räumen – den Schlaf stören.
  2. Innere Unruhe: Die gesteigerte Energie wirkt wie ein Katalysator für unterdrückte Emotionen oder mentale Prozesse.
  3. Hormonelle Einflüsse: Studien zeigen, dass der Melatoninspiegel (Schlafhormon) rund um den Vollmond sinken kann.

Tipp: Halte dein Schlafzimmer dunkel (Lichtblocker-Vorhänge) und mache vor dem Schlafen eine 5-minütige Erdungs-Meditation.

Wenn du also schlechter schläfst, nimm es als Zeichen für innere Bewegung. Vielleicht braucht deine Seele gerade Raum zur Verarbeitung oder deine Intuition möchte dich wachrütteln.

Schöne Zitate für deinen Vollmond-Moment

“The moon is a loyal companion.” – Tahereh Mafi
“Every full moon is a chance to reset, to realign, to rise.”
“Du trägst den Mond in dir. Lass ihn leuchten.”

Spirituelle Energie beim Kalten Mond (Dezember)

Der Dezember fühlte sich für mich wie ein einziger, unruhiger Atemzug an. Während draußen Lichterketten hängen und Weihnachtsmärkte locken, war ich innerlich angespannt und permanent beschäftigt mit der Frage, ob mein Bad bis Weihnachten noch fertig wird. Die Badrenovierung hat mich mehrfach an den Rand der Nerven gebracht – beschädigte Teile, verschwundene Materialien, falsch vermessene Flächen und Handwerker, die nicht auftauchten oder für viel Geld Murks machten. Parallel kämpfte mein Hund wieder mit einer Blasenentzündung. Während andere schon Feuerwerkskörper für Silvester kauften, habe ich teure Beruhigungsmittel bestellt. Die festliche Stimmung wollte sich nicht einstellen. Und doch hoffe ich, dass der Übergang ins neue Jahr mir Kraft schenkt. Im Januar beginnt das Jahr des Pferdes und ich einen neuen Job auf einem Pferdehof. Ich freue mich auf ein neues Kapitel und neue Themen.

Spirituelle Energie beim Bibermond (November)

Der November fühlte sich für mich sehr schwer an — ein Monat, in dem ich an meine Grenzen kam. Zwar haben mich die dunkleren Tage dieses Jahr erstaunlich wenig belastet; wahrscheinlich, weil einfach so viel bei meiner Badsanierung zu tun war, dass für Grübeln kein Raum blieb. Ich habe mir bewusst viel Soul Food gekocht, mich in warme Decken eingekuschelt und mit positiven Affirmationen und meinen Lieblingssendungen versucht, meinen Körper herunterzufahren. Denn die Badsanierung hat mich phasenweise an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht — Handwerker, die Termine reißen, neues Mobiliar beschädigen, sich vermessen oder einfach nicht auftauchen. Und so hat dieser Monat mir gezeigt, wie ich mich in Geduld üben kann, Vertrauen in meine eigene Stärke zu haben und vieles auch selbst mit Youtube-Tutorials schaffen kann, wenn ich erst einmal begonnen habe.

Spirituelle Energie beim Jägermond (Oktober)

Die Tage wurden kürzer, die Luft leichter und der Sommer schickte uns seine letzten warmen Atemzüge. Für mich war der Oktober eine bewusste Einladung, meinen eigenen Rhythmus zu finden: Schritte langsamer, Achtsamkeit stärker, das Gespür für das, was bleibt und was vergeht. Dieser Vollmond war wie das letzte warme Licht des Sommers, das noch einmal durchbricht, bevor die Dunkelheit länger wird. Ich startete ein neues Freelancer‑Projekt, alte Bekanntschaften tauchten plötzlich wieder auf und meine Badsanierung brachte mich an meine Grenzen. Der Vollmond fühlte sich in dieser Zeit an wie ein Signal: „Jetzt loslassen. Jetzt fokussieren.“ Ich zog mich abends mehr zurück und spürte, wie mein Nervensystem zur Ruhe kam. Klarer wurden Gedanken wie: „Welches Projekt nährt mich wirklich?“, „Welche Begegnung fordert mich heraus statt mich zu befreien?“, „Welche Baustelle im Außen spiegelt eine Baustelle in mir?“ Spirituell fühlte ich: Nicht mehr nur sammeln, wachsen, sondern auch abschließen, ordnen, reinigen. Ich fühlte, wie sich mein Tempo veränderte: weniger Aktion, mehr Intention.

Spirituelle Energie beim Kornmond (September)

Der Kornmond im September war ein Übergang zwischen der Fülle des Sommers und der Einkehr des Herbstes. Er wirkte wie ein Spiegel meiner inneren Reife und schenkte mir Momente des Innehaltens, des Reflektierens darüber, was gewachsen ist und wo ich noch nicht loslassen konnte. Ich spürte, wie sich in mir Dankbarkeit einstellte – für die Samen, die bereits Früchte tragen – und gleichzeitig das leise Wissen, dass manche Themen noch weiter reifen dürfen. Der Vollmond war ein sanfter Impuls, meine Intuition zu stärken und mich nicht nur auf das zu fokussieren, was da ist, sondern auch auf das, was noch verborgen liegt. Ich erinnere mich, wie ich im August viel Dankbarkeit für den Sommer und die erste Jahreshälfte gespürt habe. Im September dagegen sehne ich mich nach mehr Struktur und Balance – und nahm mir beim Vollmond bewusst Zeit für Atemübungen und kleine Rituale mit Kerzen. Dieser Vollmond 2025 schenkt uns einen seltenen Moment: Der Kornmond tauchte im Schein des Erdschattens auf – ein Blutmond-Erlebnis mit hoher Symbolkraft. Der Himmel zeigte uns sinnbildlich, wie aus Ernte (Kornmond) Loslassen und Transformation (Blutmond) werden können.

Spirituelle Energie beim Erntemond (August)

Der Erntemond im August stand für Dankbarkeit, Fülle und Verinnerlichung.
Er erinnerte daran, die Früchte des bisherigen Jahres zu würdigen und sich zu fragen: Was habe ich gesät – und was darf ich ernten? Spirituell aktivierte er besonders das Solarplexus-Chakra (Selbstwert, Klarheit) und das Halschakra (Selbstausdruck, Wahrheit). Energetisch brachte er Ruhe, innere Tiefe und die Einladung, das Tempo zu drosseln. Ich habe seine Energie als still, tief und gleichzeitig nährend wahrgenommen. Gerade im Kontrast zur Lebendigkeit des Sommers brachte er mir eine wohltuende Ruhe. Ich spürte, wie mein Körper nach mehr Schlaf verlangte und ich sensibler auf äußere Reize reagierte. In dieser Zeit habe ich viel reflektiert, kleine Spaziergänge unternommen und bewusst ausgesprochen, wofür ich dankbar bin. Der Erntemond wirkte für mich wie ein Spiegel – er zeigte mir klar, was gewachsen ist, aber auch, welche Themen ich noch nicht losgelassen habe. Eine sanfte, aber kraftvolle Einladung zur Ehrlichkeit mit mir selbst. Der Sternzeichen-Einfluss kam vom Wassermann (mit Freiheit, Loslassen von Erwartungen) und der Jungfrau (mit Gesundheit, Struktur, Klarheit). Auf dem “New Healing” Festival lernte ich, mehr über meine Träume zu erfahren.

Spirituelle Energie beim Bockmond (Juli)

Der Bockmond steht für Stabilität, Erdung und kraftvolle Neuverankerung. Wenn das Geweih des Hirsches voll ausgebildet ist, signalisiert das eine Phase der inneren Reife, deshalb heißt dieser Vollmond so. Spirituell aktiviert er das Wurzelchakra, manchmal auch das Solarplexus-Chakra, um uns an unsere innere Standfestigkeit zu erinnern. Er eignet sich für Rituale zur Selbstbestärkung, Klarheitsgewinn und inneren Fokussierung. Dieser kraftvolle Vollmond brachte Erdung, innere Klarheit und Durchhaltevermögen. Ich erinnere mich gut daran, denn ich hatte genau in dieser Zeit meine Periode – und fühlte mich dadurch noch feinfühliger und roher. Ich habe mir bewusst Zeit fürs Journaling genommen, bin mit vielen Emotionen in Kontakt gekommen und habe einige alte Themen aufgeschrieben, die ich dann symbolisch verbrannte. Die Energie unter dem Bockmond wirkte stark, fast majestätisch – ideal für ehrliche Innenschau und emotionale Reinigung.

Spirituelle Energie beim Erdbeermond (Juni)

Der Erdbeermond im Juni markierte eine Zeit des Aufblühens und der Sinnlichkeit. Als der erste Sommer-Vollmond trug er die Energie von Fülle, Liebe und Dankbarkeit in sich. Spirituell betrachtet hat er das Herzchakra geöffnet und dazu eingeladen, bewusst in die eigene Weichheit und Empfänglichkeit zu gehen. Er stand für Lebensfreude und die Verbindung zur Natur. Seine Energie war weich und einladend – perfekt für Rituale der Dankbarkeit und Selbstliebe. Ich habe ihn als eine besonders zarte Mondphase erlebt, in der es mir leicht fiel, in Verbindung mit mir selbst zu treten. Ich war viel draußen, habe barfuß meditiert und das Gefühl von „Ankommen im Sommer“ tief gespürt.

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Wann ist der nächste Vollmond? 🌕

Das sind die kommenden Vollmonde 2026 – jeweils mit ihrer traditionellen Bedeutung. Vielleicht magst du sie in deinem Kalender markieren oder schon jetzt kleine Rituale planen?

  • Wolfsmond – 3. Januar 2026
  • → Neuanfang, Instinkt, Verbindung zur Urnatur
  • Sturmmond – 2. Februar 2026
  • → Reinigung, Aufbruch, Loslassen
  • Lenzmond – 4. März 2026
  • → Wachstum, Leichtigkeit, Aufblühen
  • Pink Moon – 2. April 2026
  • → Heilung, Herzöffnung, neue Wege
  • Blumenmond – 1. Mai 2026
  • → Lebensfreude, Verbindung, weibliche Kraft
  • Erdbeermond – 30. Mai 2026
  • → Genuss, Sinnlichkeit, Versöhnung
  • Bockmond (Hirschmond) – 29. Juni 2026
  • → Zielstrebigkeit, emotionale Stärke, Neubewertung

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