Die Umstellung auf die Winterzeit steht bevor: In der Nacht vom Samstag, 25. Oktober auf Sonntag, 26. Oktober 2025 wird die Uhr von 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr zurückgestellt – damit beginnt wieder die sog. „Normalzeit“ und wir “gewinnen” eine Stunde mehr Schlaf.

Die dunklere Jahreszeit und die Zeitumstellung bieten eine ideale Gelegenheit, Achtsamkeit zu üben und das eigene Wohlbefinden zu stärken. Auch wenn die dunkleren Abende zunächst herausfordernd wirken: Diese Phase kann zur bewussten Ruhe- und Selbstfürsorgezeit werden. Du hast jetzt einen natürlichen Anlass, deinen Alltag achtsam anzupassen, deine Rituale neu auszurichten und die innere Balance zu stärken.
Das hilft deinem Biorhythmus bei der Zeitumstellung
Bewegung hilft – aber nicht zu spät
Sport am Nachmittag oder frühen Abend kann helfen, Müdigkeit abzubauen. Direkt vor dem Schlafengehen solltest du jedoch auf intensive Workouts verzichten, da sie wach machen können.
Starte frühzeitig mit der Anpassung
Stell deinen Wecker in den Tagen vor der Zeitumstellung jeden Tag um 10 bis 15 Minuten früher. So gewöhnst du dich Schritt für Schritt an den neuen Rhythmus.
Nutze das Morgenlicht
Natürliches Tageslicht ist der beste Taktgeber für deine innere Uhr. Ein Spaziergang am Morgen signalisiert deinem Körper: Es ist Zeit, wach zu sein!
Verzichte abends auf künstliches Licht
Blaulicht von Smartphones und Bildschirmen kann das Einschlafen erschweren. Eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Displays zu verzichten, hilft deinem Körper, die neue Zeit schneller anzunehmen.
Achte auf deinen Schlafrhythmus
Auch wenn die eine Stunde weniger Schlaf verlockend klingt: Versuche, trotzdem genug Ruhe zu bekommen. Feste Schlafenszeiten helfen deinem Körper, sich schneller umzustellen.
Passe deine innere Uhr an die Zeitumstellung im Oktober 2025 an
Von Samstag auf Sonntag hast du eine Stunde mehr Schlaf – klingt vielleicht verlockend, ist aber für viele Menschen eine Herausforderung für den Biorhythmus. Die innere Uhr braucht erstmal einige Tage, um sich an den veränderten Schlaf-Wach-Rhythmus anzupassen. Besonders empfindlich reagieren Frühaufsteher und sensible Menschen mit festen Schlafgewohnheiten.
Die Umstellung auf die Winterzeit erfolgt in der Nacht vom Samstag, 25. Oktober auf Sonntag, 26. Oktober 2025 von 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr.
Die Zeitumstellung wurde ursprünglich eingeführt, um Energie zu sparen, indem das Tageslicht besser genutzt wird. Heutzutage wird oft diskutiert, ob sie noch sinnvoll ist, da viele Menschen negative Auswirkungen auf ihren Biorhythmus spüren und dadurch gefühlt der Feierabend verkürzt wird, weil es schon um 17 Uhr dunkel wird. Trotzdem bleibt die Zeitumstellung auch 2025 und 2026 bestehen.
Du „gewinnst“ eine Stunde Schlaf in dieser Nacht – was zunächst schön klingt.
Morgens wird es früher hell, aber abends früher dunkel. Das erweckt den Eindruck, dass der Tag kürzer ist. Dein innerer Rhythmus muss sich erneut anpassen, da sich Licht-, Aktivitäts- und Ruhezeiten verschieben.
Damit sich dein Körper schneller an die Sommerzeit gewöhnt, kannst du diese Tipps befolgen:
Schlafrhythmus langsam anpassen: Gehe in den Tagen vor der Zeitumstellung etwas früher ins Bett, um die Umstellung sanfter zu gestalten.
Tageslicht nutzen: Sonne am Morgen hilft, den natürlichen Wach-Schlaf-Rhythmus zu stabilisieren.
Mehr Bewegung draußen: Ein Spaziergang oder Sport an der frischen Luft kann die Anpassung erleichtern.
Koffein und Alkohol meiden: Diese können den Schlaf zusätzlich stören und die Umstellung erschweren.
Vorteile der Zeitumstellung: Morgens ist es nach der Winterzeitumstellung früher hell, was Frühaufstehern den Start in den Tag erleichtern soll. Du gewinnst eine zusätzliche Stunde Schlaf in der Nacht nach der Umstellung.
Nachteile der Winterzeitumstellung: Abends wird es schneller dunkel, was das Gefühl verstärken kann, dass die Tage kürzer sind. Im Sommer ist es umgekehrt. Allgemein fühlen sich viele Menschen nach der Zeitumstellung müde oder haben Schwierigkeiten, ihren Schlaf-Wach-Rhythmus anzupassen.
Winterzeit 2025: So meisterst du die Umstellung
In der Nacht von Samstag, dem 25. Oktober, auf Sonntag, den 26. Oktober 2025, wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Die Tage werden kürzer und die Dunkelheit setzt früher ein. Während viele das als unangenehm empfinden, kann die dunkle Jahreszeit eine echte Chance sein, mehr auf dein Wohlbefinden zu achten und diese Zeit positiv zu nutzen. Gib deinem Leben Ruhe und eine gute Portion Selbstfürsorge als Auszeit nach einem aktiven Sommer. Ich habe gelernt, dass die Menschen in Norwegen ganz gut damit umzugehen wissen.
Bewusst die dunkle Zeit genießen
Die dunkleren Monate sind wie geschaffen, um das Tempo etwas herauszunehmen und innezuhalten. Anstatt sich vom frühen Einbruch der Nacht entmutigen zu lassen, kannst du diese Zeit nutzen, um bewusster zu leben und auf dich selbst zu achten.
Seelenbalsam finden
Die früher einsetzende Dunkelheit kann zwar eine Herausforderung sein, aber sie bietet auch die perfekte Gelegenheit, dich um dein inneres Wohlbefinden zu kümmern. Hier sind ein paar Ideen, wie du die dunklere Jahreszeit für dich nutzen kannst:
Nutze die Sonnenstunden für Bewegung und Licht tanken
Auch wenn die Tage kürzer werden, solltest du versuchen, so viel Tageslicht wie möglich zu tanken. Ein Spaziergang am Mittag kann Wunder wirken. Außerdem hilft Bewegung, deine Stimmung zu heben und das Energieniveau hochzuhalten. Lichttherapie-Lampen und Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel können ebenfalls dabei unterstützen, den „Winterblues“ zu vermeiden.
- Nutze das Morgenlicht direkt nach der Umstellung. Ein kurzer Spaziergang oder ein Kaffee in hellerer Umgebung hilft deinem Körper zu registrieren: „Jetzt beginnt der Tag“.
- Halte möglichst feste Schlafens- und Aufstehzeiten ein. Auch wenn der Abend früher dunkel wird – dein Körper profitiert von Stabilität im Rhythmus.
- Reduziere künstliches Licht am Abend. Besonders Bildschirme und starkes Licht bevor du schlafen gehst können die Anpassung verzögern.
- Plane Aktivitäten bewusst. Die hellere Morgenzeit und früher eintretende Dämmerung kannst du nutzen: Morgendliches Licht statt abendliches noch-hell-Sein.
- Gib dir Zeit. Manche Menschen benötigen einige Tage bis eine Woche, um sich rundum wohlzufühlen. Sei geduldig mit deinem Körper.
Achtsamkeit und Entschleunigung

Nutze die längeren Nachmittage und Abende, um bewusst langsamer zu werden: Geh mit deiner besten Freundin Kaffee trinken, lies ein gutes Buch, fang eine neue Netflix-Serie an, meditiere, mach ‘ne Runde Yoga oder genieße einfach die Stille. Für mich fühlt sich komplette Stille immer etwas komisch an, ich höre aber total gern Lofi Mixe auf Spotify oder YouTube, die ohne Vocals sind. Oder ich mache mir einen True-Crime-Podcast an, dabei kann ich auch total gut nebenbei etwas basteln.
Der Herbst und Winter sind ideal, um das Tempo rauszunehmen und zur Ruhe zu kommen. Die hektischen Sommermonate sind vorbei, und du kannst dich wieder auf dich selbst konzentrieren.
Entschleunigung: Finde Rituale für Gemütlichkeit
Schaffe dir eine gemütliche Atmosphäre zu Hause. Mit Kerzen, warmen Decken, einem Sessel und vielleicht einer Tasse Tee oder heißer Schokolade kannst du die dunklen Stunden richtig genießen. Dieser Rückzug in dein „Nest“ kann dir helfen, die Zeit bewusster wahrzunehmen und sie als etwas Positives zu sehen, bzw. dich schon tagsüber darauf zu freuen, abends dich in deiner “Höhle” zu verkriechen.
Starte kreative Projekte
Die dunkleren Tage können perfekt sein, um kreative Projekte anzugehen, für die du im Sommer vielleicht keine Zeit hattest. Malen, basteln, schreiben oder kochen – jetzt hast du die Möglichkeit, dich auf Dinge zu fokussieren, die dir Freude bereiten. Ich habe begonnen, Wandbilder in meiner Wohnung zu malen, ich bastle außerdem Muschelbilder, gehe in die Sauna und mache einen Kochkurs. Das tut Seele und Gemüt gut. Auch das Gassigehen ist eine mentale Befreiung – nur dass man dran denken muss, nach und nach immer früher raus zu gehen, wenn man nicht im Dunkeln gehen möchte.
Me-Time ist wichtig: Nimm dir Zeit für dich selbst
Nutze die dunklen Abende für Selbstreflexion. Setze dich mit deinen Zielen auseinander oder schreibe Tagebuch. Es kann auch die perfekte Zeit sein, um über deine Erfolge des Jahres nachzudenken und neue Pläne zu schmieden. Da der Dezember immer so schnell im Weihnachtstrubel verfliegt, beginne ich schon im November Pläne, Urlaubsziele und andere Ziele für 2026 zu definieren. Außerdem schreibe ich täglich Tagebuch über den Tag und schreibe mir Listen, was ich noch bis Jahresende abhaken möchte. Viel wichtiger ist es jedoch, die Erfolge zu feiern. Was waren deine Highlights 2025?

Regeniere dich: Die dunkle Jahreszeit ist eine Chance
Statt die Dunkelheit als etwas Negatives zu sehen, kannst du diese Zeit als eine Phase der inneren Einkehr betrachten. Sie gibt dir Raum, dich auf das Wesentliche zu besinnen, neue Kraft zu schöpfen und in deinem Alltag mehr Achtsamkeit zu praktizieren. Wenn du die Zeitumstellung und die dunklen Tage so annimmst, kann der Winter zu einer wichtigen Zeit für deine seelische Gesundheit werden. Statt sich von der Zeitumstellung negativ beeinflussen zu lassen, kannst du die längeren Abende nutzen, um mehr auf dich selbst zu achten. Indem du dich auf Ruhe, Entschleunigung und kreative Tätigkeiten fokussierst, wird die dunkle Jahreszeit zu einer Gelegenheit, dein inneres Gleichgewicht zu stärken. Lass deine Seele baumeln und tank neue Energie!
>> Und was sind deine Geheimtipps für dunkle Abende? 🙂 <<
Zeitumstellung in anderen Ländern: wann und wo?
Als digitale Nomadin bin ich viel in der Welt unterwegs. Deshalb kann es natürlich auch auf Reisen vorkommen, dass die Uhr umgestellt wird. Hier erfährst du, in welchen Ländern an welchen Wochenenden die Zeitumstellung geschieht. Während in Europa und Nordamerika die Zeitumstellung noch weit verbreitet ist, gibt es in anderen Regionen der Welt viele Länder, die sie entweder abgeschafft haben oder nie genutzt haben. Die Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Zeitumstellung nimmt weltweit zu, und in vielen Ländern wird über eine mögliche Abschaffung nachgedacht.
Zeitumstellung in Europa
- Die meisten europäischen Länder, einschließlich Deutschland, stellen zweimal im Jahr die Uhren um. Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März und endet am letzten Sonntag im Oktober. 2019 stimmte das EU-Parlament für die Abschaffung, aber die Entscheidung wurde noch nicht umgesetzt, da die Mitgliedsstaaten sich bisher nicht auf eine einheitliche Regelung einigen konnten.
Zeitumstellung in den USA
- In den USA gibt es die Zeitumstellung fast überall, außer auf Hawaii und in Teilen von Arizona. Die USA stellen am zweiten Sonntag im März auf Sommerzeit um und am ersten Sonntag im November wieder zurück.
Zeitumstellung in Kanada
- Die Zeitumstellung wird in Kanada ähnlich wie in den USA gehandhabt. Auch hier gibt es einige Regionen, die keine Zeitumstellung haben, wie Teile von Saskatchewan und einige Regionen in British Columbia. Die Umstellung erfolgt ebenfalls im März und November.
Zeitumstellung in Südamerika
- In Südamerika haben viele Länder die Zeitumstellung bereits abgeschafft. Nur wenige Staaten wie Chile und Paraguay halten noch daran fest. Brasilien stellte die Zeitumstellung 2019 endgültig ein, da Untersuchungen gezeigt hatten, dass die angestrebte Energieeinsparung minimal war und die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit überwogen.
Zeitumstellung in Asien
- Länder wie China, Japan, Indien und Südkorea haben keine Zeitumstellung. Dies liegt unter anderem daran, dass die meisten dieser Länder in gleichmäßigeren Breitengraden liegen, wo es keine so großen Unterschiede in den Tageslichtstunden zwischen Sommer und Winter gibt.
Zeitumstellung in Afrika
- In Nordafrika, wie in Ägypten und Marokko, gab es in der Vergangenheit teilweise Zeitumstellungen, aber Ägypten hat diese mittlerweile abgeschafft. Marokko hält hingegen eine besondere Regelung ein: Das Land nutzt dauerhaft die Sommerzeit, stellt jedoch während des Ramadan für etwa einen Monat auf die Winterzeit zurück.
Zeitumstellung in Australien
- Australien handhabt die Zeitumstellung uneinheitlich: Die südlichen Staaten wie New South Wales, Victoria, Tasmanien und South Australia stellen die Uhren um, während Queensland, Western Australia und das Northern Territory dies nicht tun. Die Sommerzeit in Australien beginnt im Oktober und endet im April.
Zeitumstellung in Neuseeland
- In Neuseeland wird die Zeitumstellung ebenfalls durchgeführt. Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im September und endet am ersten Sonntag im April.
>> Was denkst du von der Zeitumstellung? Bist du dafür oder dagegen? <<









