Glamping (fast wie bei GNTM): Wie aus deinem Camp ein echter Luxusspot wird

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Für alle, die ihrer Freundin (oder sich selbst) beweisen wollen, dass Natur nicht nach Feuchttüchern und Raviolidosen riechen muss.

Spätestens seit Heidi Klum für ihre Mädchen aka Models ein Luxuscamp aufbauen ließ, ist das Wort Glamping kein Fremdwort mehr. Das Wort bedeutet so viel wie “glamourous camping” und ich persönlich liebe es, in der Natur ein paar extra Gadgets zu haben, wovon die “7 vs. wild”-Teilnehmer:innen nur träumten. Camping hat immer noch den Ruf, wild, dreckig und unbequem zu sein. Aber es muss nicht so sein. Mit ein bisschen Planung und Liebe zum Detail kann man draußen ein richtig schönes Zuhause auf Zeit bauen – das sogar picky Freund:innen abholt.

Die richtige Ausrüstung: Wie du dein Camp in besonderem Glanz erstrahlen lässt

Digitale Nomadin - Aufwachen in der Natur ist immer das schönste.

Camping. Für viele ein romantischer Traum vom Lagerfeuer unter Sternen – für andere einfach nur: feucht, eklig und voller Mücken. Besonders wenn’s um Mädels geht, sind die Vorurteile schnell auf dem Tisch: „Zu unbequem“, „Wo soll ich mich denn da schminken?“, „Kein Klo = kein Ich“. Aber ich möchte dir von meiner Art zu Campen erzählen: Es geht auch anders.

Ich war früher selbst Team „Urlaub = Hotel mit Pool und Frühstücksbuffet“. Mittlerweile liebe ich Camping – aber nur mit Stil. Kein Schnickschnack, kein Glamping-Schloss mit Butler, sondern einfach: clever, schön, komfortabel.
Und ja, selbst mit langen Haaren, lackierten Fingernägeln und Lust auf guten Kaffee kann man das Draußen feiern.

Das Setting – ein nicer Spot in der Natur

Ihr müsst nicht auf einen Zeltplatz gehen. Sucht euch was Schönes. Ruhig mal ein bisschen googeln oder in Komoot oder Park4Night schauen – es gibt unfassbar viele coole Spots mit Wald, Wasser, Grillplatz, Aussicht und auch mit Sanitäranlagen in der Nähe. Privatcamping, Tiny House oder ein gemieteter Van mit Dachzelt? Alles fair game.

Hauptsache: Atmosphäre. Kein Festival-Stoppelfeld oder Camping-Platz mit wabbeligen Pommes. Und tatsächlich kann es auch eine Wiese am Fluss nur 10km von deiner Stadt entfernt sein. Es geht um das Erlebnis in der Natur.

Digitale Nomadin - Spots zum Campen kann man überall finden und es sich gemütlich machen.

Ausstattung – nicht schleppen, sondern planen

Ich finde es beim Zelten immer total anstrengend, so viel mitzuschleppen und am besten damit vorher stundenlang durch die Wallachei bei 30 Grad zu wandern. Damit euch das nicht so geht, ist Vorbereitung alles. Ihr müsst nicht auch den halben Baumarkt einpacken, das meiste könnt ihr vorher abzählen und in kleinem Umfang mitnehmen. Es gibt so viele kleine Dinge, die auf keiner klassischen Camping-Checkliste stehen, aber massiv die Stimmung heben, ohne dass du gleich das Glamping-Resort buchen musst.

Pack-Liste zum Campen (Glamping-Version)

Das sind die Dinge, die ich für jedes Campingabenteuer schon vorsorglich zusammenstelle. Ich habe euch die Produkte verlinkt, die ich selber davon nutze.

  • Ein anständiges Zelt (für 3-4 Personen, auch wenn ihr nur zu zweit seid = Gamechanger) – unter dem Link findet ihr das oben vom Foto.
  • Lichterkette mit Akku – ja, das ist klischeehaft, aber auch mega gemütlich. Die Lichterketten, die nur eine Solarfunktion haben, halten nicht so lange, daher mit Batterie oder USB nehmen und an die Powerbank anschließen.
  • Eine aufblasbare Isomatte oder eine gute Luftmatratze, nicht nur eine Yoga-Matte
  • Kleiner Klapptisch oder Tablett für Wein (+ Plastik-Weingläser!), Käse, Duftkerzen und ein Kartenspiel
  • Stirnlampe – nerdig, aber super sinnvoll. Achtet darauf, dass man sie schräg runter klappen kann und ihr euch nicht nur gegenseitig blendet.
  • Gewürze – im Essen machen den Unterschied 😉
  • Feuerzeug – fürs Lagerfeuer. Ggf. Anzünder – je nach Natur.
  • Selfie-Stick – dann kannst du dein Handy mit dem Stick in die Erde stecken und eine Serie streamen, die du Zuhause gedownloaded hast. (Natürlich nur, wenn keine Sterne zu sehen sind).
  • Beauty Hacks – neben Deo und Gesichtsreinigungstüchern, vergesst die Sonnencreme, Mückenspray (!) und einen kleinen Spiegel nicht.
  • Powerbank – damit ihr am nächsten Tag wieder Fotos schießen könnt. Achtet auf Gewicht und Leistung
  • genügend Wasser ohne Kohlensäure, das könnt ihr auch zum Kochen benutzen
  • Gaskocher: am besten ist echt dieser ganz kleine, zum Aufschrauben. Die passende Gasflaschen dazu gibt es bei Decathlon oder im Baumarkt.
  • gemütliche Picknickdecke
  • Mini-Bluetooth-Lautsprecher für Musik beim Kochen
  • Kissenspray mit Lavendel für einen angenehmen Schlaf (vertreibt auch Mücken)
  • richtige Decke, statt Schlafsack – ich krieg da drin immer Beklemmungen
  • Kuschelsocken und Adiletten – wenn man nachts mal raus muss
  • Bikini – fürs frische Bad am Morgen

Essen – bitte nicht aus der Dose

Es geht auch lecker UND simpel. Zum Beispiel dieser easy Walnuss-Feta-Salat, der aussieht wie aus dem Beachclub, und ruckzuck fertig ist. Dazu könnt ihr Baguette in Olivenöl anbraten und mit Knoblauch einreiben – wie aus der Pizzeria!

Walnuss-Feta-Camping-Salat

Easy und schnell unterwegs zubereitet – gibt Energie fürs Wandern und hat Stil – auch beim Campen.

einfach
  • Zubereitungszeit:
    15 Minuten
  • Gesamtzeit:
    15 Minuten

Zutaten

3 Portionen
Für den Salat
1 Pck. Rucola oder Babyspinat
1 Handvoll Walnüsse (leicht angeröstet schmeckt’s noch besser)
1/2 Gurke in Scheiben
10 Cocktailtomaten, halbiert
1 Stück Feta (zerkrümeln)
Optional: 1 Apfel oder Birne für etwas Süße
Baguette als Beilage
Für das Dressing
3 EL Olivenöl
1 EL Balsamico
1 TL Honig oder Ahornsirup
1 TL Senf
Salz & Pfeffer

Utensilien

  • Schüssel
  • Messer
  • Schneidebrett

Zubereitung

  1. Alle Zutaten klein schneiden
  2. Alles zusammenschmeißen
  3. Die Walnüsse ohne Öl, danach das Baguette in Olivenöl anrösten.
  4. Dressing drüber, kurz ziehen lassen.
  5. Foto mit coolem Camping-Sonnenuntergang machen. Sieht aus wie „healthy Influencer“, schmeckt nach Sommer.
  6. Genießen.

Notizen

Wenn ihr nicht so viel mitschleppen wollt, könnt ihr den Salat auch vorher schon zu Hause schnibbeln und in einer Tupper-Dose mitnehmen – vor Ort nur noch mit dem Dressing garnieren und das Brot anrösten – fertig!

Wie findest du das Rezept?

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Das Mindset – Natur kann auch hübsch sein

Digitale Nomadin - Lagerfeuer

Es geht beim Glamping nicht darum, draußen Instagram nachzubauen. Es geht darum, dass man sich draußen wohlfühlt – auch als Mensch (Frau) mit Geschmack und gewissem Komfortbedürfnis. Du kannst Marshmallows rösten, nachts Sterne zählen und dabei aussehen, als wär’s ein Werbespot für „Outdoor & Chill“. Du kannst durch den Wald spazieren, Lagerfeuer machen und trotzdem später mit deinem Glas Wein auf einer weichen Decke sitzen und sagen: „Ja, das ist Camping. Aber eben meins.“ Und das ist, was ich daran liebe.

Ich verwende Affiliate Links bei den Produkten. Wenn ihr davon was kauft, erhalte ich möglicherweise eine Mini-Spende, das ich weiter Artikel wie diese schreiben kann. Für euch bleibt der Preis genau gleich, keine Sorge.

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Als digitale Nomadin bin ich häufig allein in der Welt unterwegs. Aber eben nicht ganz allein, denn meine treue Begleiterin Mia ist auf allen Reisen dabei. Lest selbst, wie das Abenteuer Hund im Wohnmobil aussieht. Eine Sache ist sicher: Langeweile ist definitiv nicht in meinem Wortschatz enthalten!


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